1x Gold, 1x Silber und 2x Bronze für die LVZO an den Regionenmeisterschaften

by webmaster

Samstag:

Der Startschuss der LVZO fiel mit den U16 Athletinnen Nadine Pulver, Irina Kohlbrenner und Lea Stauber über 80 m. Nadine zeigte einen starken Lauf (10.58 s), der neben der Halbfinalqualifikation auch noch eine neue persönliche Bestleistung und die SM-Limite bedeutete. Auch Irina erreichte in einer Zeit von 10.97 s den Halbfinal und Lea schaffte die Qualifikation mit 11.27 s leider nicht. Der Halbfinal bedeutete aber auch Endstation für Nadine und Irina.

Bei den U16M war nur Yanick Senn am Start über die Sprintdistanz von 80 m. Yanick kam nach 10.75 s ins Ziel und er blieb wegen 8 Hundertstelsekunden im Vorlauf hängen. Nach dem Sprint musste er direkt zur Weitsprunganlage für das Einspringen. Der weiteste Sprung von Yanick reichte für eine neue persönliche Bestleistung von 5.07 m, was für ihn den 13. Rang bedeutete.

Beim Weitsprung der U18W starteten Adriana Kramreiter und Lea Rhunke, doch beide waren nach dem Wettkampf nicht zufrieden. Mit 4.36 m beendete Adriana den Wettkampf auf dem 19. Platz und Lea sprang mit 4.19 m auf den 23. Rang.

Für den Kugelstosswettkampf meldeten sich drei U18 Athletinnen an, den Amelina Wernli, die erst ihren zweiten Wettkampf absolvierte, mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8.58 m auf dem 10. Platz beendete. Mara Vea-Murguia Thomson war die einzige der drei LVZO-Athletinnen, die mit 10.04 m keine persönliche Bestleistung erzielen konnte, aber trotzdem schaffte sie mit dieser Leistung den Finaleinzug und belegte schlussendlich den 8. Rang. Mit dem ersten Stoss von Minou Strumpf konnte sie sich eine neue persönliche Bestleistung, die Goldmedaille und den Regionalmeistertitel für die LVZO sichern. Die Kugel flog bei ihr 12.42 m weit, womit sie sich von der gesamten Konkurrenz um über 80 cm distanzieren konnte.

Zurück auf der Bahn ging es weiter mit dem 100 m Vorlauf der U18W und der U18M, bei denen es vor allem darum ging Wettkampferfahrungen zu sammeln. Bei den U18W war es für Lea Rhunke (14.56 s), Adriana Kramreiter (14.49 s) und Lea Meissner (14.86 s) der erste 100 m Lauf. Sarah Spiegelberger, die wie Lea Meissner noch nicht lange bei der LVZO trainiert, schmiss sich nach 14.67 s ins Ziel, was gleichbedeutend mit einer neuen persönlichen Bestleistung ist. Ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung erzielte Melanie Jauch mit einer Zeit von 13.85 s.

Auch bei den U18M war es für Denis Gubser der erste 100 m Lauf, den er in einer Zeit von 12.47 s beendete. Für Jan Pfirter war die Reise nach dem Vorlauf (11.85 s [PB zu diesem Zeitpunkt]) noch nicht zu Ende, denn er qualifizierte sich als letzter für den Halbfinal, den er in einer neuen persönlichen Bestleistung von 11.84 s absolvierte.

Nach einer langen Pause beendeten Nadine Pulver und Lea Stauber den heutigen Wettkampftag bei den U16 mit dem Weitsprung. Nadine kam leider nicht wie erhofft auf Touren, denn mit einem Resultat von 4.56 m und dem 20. Rang war die letztjährige Drittplatzierte in dieser Disziplin nicht zufrieden. Lea hingegen konnte sich über die neue persönliche Bestleistung von 4.39 m und den 27. Platz freuen.

Sonntag:

Wie schon am Samstag eröffneten den Wettkampf wieder die U16W, diesmal über 80 m Hürden, wo aus LVZO Sicht nur Nadine Pulver am Start war. Sie überstand den Vorlauf souverän in einer Zeit von 12.62 s. Mit dem Lauf im Halbfinal (13.10 s) war sie nicht zufrieden. Kaum im Ziel angekommen, musste sie wieder zurück zur Kugelstossanlage, wo der Wettkampf schon in vollem Gange war. Neben Nadine wollte auch Géraldine Oriet die Kugel möglichst weit stossen. Dies wollte Géraldine aber nicht gelingen, denn mit einer Schlussweite von 8.50 m, die 1.50 m unter ihrer persönlichen Bestleistung liegt, war sie nicht zufrieden. Nadine qualifizierte sich für den Final und sie beendete den Wettkampf mit 10.19 m auf dem 7. Rang.

Bei den U14M zeigten Merlin Oriet (16.28 s) und Felix Gloor (16.95 s) beide persönliche Bestleistungen über 80 m Hürden.

Auch Lea Meissner wagte sich an ihrem ersten Wettkampf über die 100 m Hürden der U18W. Die Uhr stoppte bei ihr nach 19.58 s.

Am 200 m Start standen drei Athleten und eine Athletin der LVZO. Bei den U18W erreichte Lea Meissner das Ziel ihres ersten 200 m Laufes nach 31.76 s. Tamino Hertel überquerte die Ziellinie an seinem ersten Wettkampf nicht, da er wegen einem Fehlstart disqualifiziert wurde. Anders erging es David Alexander Wilhelmy, ebenfalls an seinem ersten Wettkampf, der den Lauf in einer Zeit von 25.56 s beendete und Denis Gubser lief die 200 m so schnell wie nie zuvor in 25.55 s.

Géraldine Oriet gelang im Diskus, was im Kugelstossen nicht klappen wollte. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 25.15 m konnte sie sich für den Final qualifizieren und belegte somit den 7. Schlussrang.

Vor dem 600 m Lauf absolvierten Merlin Oriet und Felix Gloor noch den Kugelstosswettkampf der U14M, wo Merlin eine neue persönliche Bestleistung von 6.83 m erzielen konnte. Bei Felix wollte die Kugel nicht so fliegen, wie er es gehofft hatte. Schlussendlich landete der weiteste Stoss bei 5.79 m.

Mit dem 600 m Lauf beendeten Merlin (1:58.57 min) und Felix (2:03.94 min) ihren Dreikampf.

Zum Abschluss waren gleich 6 Athleten(innen) am Start. Los ging es mit dem Diskus der U18W. Mit Amelina Wernli, Mara Vea-Murguia Thomson und Minou Strumpf stellte die LVZO die meisten Athletinnen in dieser Disziplin. Amelina wurde leider im letzten Wurf noch aus den Top 8 verdrängt und belegte mit 23.88 m den 9. Schlussrang. Mara und Minou konnten sich für die Runde der letzten 8 qualifizieren und durften noch drei weitere Würfe machen. Mara beendete den Wettkampf auf dem 6. Rang mit 27.54 m. Minou machte es besonders spannend, wurde sie doch vor ihrem letzten Wurf auf den 4. Rang zurückgebunden. Diese Herausforderung hat sie bestens gemeistert. So flog ihr Diskus auf 34.35 m, was einerseits den Gewinn der Silbermedaille und andererseits einen neuen Clubrekord bei den U18 und Juniorinnen/Frauen bedeutet!

Gleichzeitig mit dem Diskus wurden die 300 m Hürden der U18W und U18M ausgetragen. Zuerst ging Melanie an den Start. Mit einem tollen Schlussspurt sicherte sie sich den 3. Rang in einer neuen persönlichen Bestleistung von 47.99 s.

Jan lief die 300 m Hürden in der 1. von 3 Serien. Mit einem tollen Lauf und ebenfalls mit persönlicher Bestleistung von 40.64 s lief er in seiner Serie auf den 2. Rang. Nun kam das lange Warten bis die anderen zwei Serien gelaufen waren, da hier leider kein Finallauf ausgetragen wird. Am Ende gab es für Jan die verdiente Bronzemedaille.

Den Abschluss machte Michelle auf der 1500 m Strecke. Michelle lief ein tolles Rennen und erreichte den 4. Schlussrang. Mit einer Zeit von 5:18.68 min lief sie eine persönliche Bestzeit, welche sie gleich um 7 Sekunden verbesserte.

Zur Galerie